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Analogue Systems RS430 Distortion Module

12 HP RS Integrator Modul: Distortion Effektmodul mit Steuerspannungseingängen für Drive und Wet/dry Mix

Es ist eine wunderbare Ironie, dass, während Analogue Systems im Allgemeinen ihre ursprünglichen Signalgeneratoren und einen Großteil ihrer restlichen Synthesizer so sauber klingend und frei von Verzerrungen wie möglich haben will, viele der besten Sounds erschaffen werden, indem ein Hauch von Verzerrung irgendwo innerhalb der Signalkette hinzugefügt wird.

Bei einigen Synthesizern kann ein kleiner Grad an Verzerrung durch die Übersteuerung eines Teils der Schaltung erzeugt werden - in der Regel im Filter-Eingang. Wenn dies nicht möglich ist, ist es nicht ungewöhnlich, Keyboarder zu sehen, die über Röhrenverstärker spielen, um etwas "Körnung" hinzuzufügen oder auch Gitarren-Effektpedale zwischen dem Synthesizer Audioausgang und dem Eingang des Verstärkers oder Mischpults einschleifen. Beide Techniken können Wärme und Interesse an einem ansonsten sterilen Signal hinzufügen, obwohl die Verwendung von Röhrenverstärkern und Fuzz Pedalen auch die Wirkung jenseits eines sanften Overdrives bis hin zu einem brachialen Brüllen erweitern können (abhängig natürlich von der Art und Menge der angewendeten Effekte).

Während interne Overdrives und/oder externe Verzerrer die Grenze dessen sein können, was mit Hilfe eines Synthesizer erzeugt werden kann, können diese Effekte weit interessanter - und weit kreativer - genutzt werden, innerhalb eines modularen Synthesizers. Die Verzerrungen sind eine Form der Wellenformung und es ist daher möglich, diese innerhalb von Patches zu verwenden um ein weitaus breiteres Spektrum von Klangfarben und Effekte als sonst möglich wäre zu erhalten. Darüberhinaus erweitert die Fähigkeit Steuerspannungen (abgeleitet von Modulen wie Kontur-Generatoren und LFOs) zu verwenden, um die Stärke der Verzerrung oder des Waveshaping zu erweitern, noch die Möglichkeiten.

Mit diesem Hintergrund wurde das RS430 speziell für den Einsatz innerhalb der Signalwege eines modularen Synthesizers konzipiert und bietet ein Maß an Eingriffsmöglichkeiten, die man nicht in Stand-alone-Geräten findet. Also, zusätzlich zu den traditionellen Regelmöglichkeiten an anderer Stelle, bietet dieses Modul Spannungskontrolle über die Stärke des Overdrives, Spannungskontrolle über die Balance der unbearbeiteten (dry) und bearbeiteten (wet) Signale, sowie die einzigartige Fähigkeit, das Wet-Signal in Phase mit - oder invertiert in Bezug auf - dem trockenen Signal zu mischen.

Sie können mit dem RS430 viele klassische Synthesizer-Sounds nachbilden. Zum Beispiel könnten zahlreiche 1960er und frühe 1970er Klangfarben damit erreicht werden, wenn Sie die Stärke des Overdrives so regeln, indem Sie den Ausgang eines Kontur-Generators, der den Audio-VCA steuert, zum CV-In DRIVE-Eingang der Verzerrereinheit routen. Alles andere bleibt gleich, das Ergebnis ist, dass die Menge des Drives proportional ist zum Audio-Ausgangspegel des Patches, was (grob gesagt) die Beziehung zwischen Signalpegel und Verzerrung imitiert, die in frühen Synthesizer-Schaltungen vorkam.

Das RS430 kann auch als ein herkömmliches Overdrive-/Distortion-Modul verwendet werden und geeignet für den Einsatz mit externen Signalquellen wie z.B. Gitarren und Bässen, zu denen sein warmer analoger Overdrive gut passt. Wenn Sie in diese Richtung experimentieren wollen, empfiehlt Ihnen Analogue Systems, dass Sie in Erwägung ziehen sollten das RS430 zusammen mit einem RS70-Vorverstärker, einem RS210 oder RS215 8-Oktave Filter und einem RS80 oder RS85 LFO Effekt zu verwenden, um Effekte wie ein Tremolo zu erzeugen.
  • Distortion Effektmodul
  • CV Eingänge für Drive und Wet/dry Mix
  • Audio I/Os und CV In max. ±10V

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